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Touren 2007 Eine neue Ära beginnt, ein neues Bike, eine neue Herausforderung. Wege noch nie zuvor befahren, Plätze noch nie zu vor besucht. Langsames Einfahren im Südwesten von Graz bis zum 16. Juni 1. Tour: Buschenschank Lazarus - Reinischkogel - Aiblwirt - Buschenschank Lazarus Ortsunkundig wie wir nun mal waren, ging es der geteerten Bahn entlang bis zu deren Ende, wo ein Schild uns freundlich darauf hinzuweisen schien, dass es ab nun kein weiterkommen mehr geben darf, kann. Am Anfang war es noch gemütlich zum Fahren, Singletrail einem Wanderweg folgend, doch irgendwo, falsche Abzweigung, hieß es, schieben, bis bekannter Wanderweg kreuzte. Irgendwie habens wir dann noch zum gewaltigen Gipfelkreuz geschafft, die Glocke für den Frieden geläutet, gemerkt, dass der Aufwand, die Aussicht nicht lohnte und kehrten um. Bergab ist immer lustiger, mit einem Fully, das konnte man am Gesicht und den selbst im Stehen nachschwingenden Bandscheiben meines Nachbarn erkennen, der nur halbgefedert unterwegs war. Die Rückfahrt erfolgte über die Randlofen, Aiblwirt, Rotes Kreuz und die Kraxnerkapelle, soweit es die Ortskenntnis zuließ auf unbefestigten Undergrund. Alles in Allen. Es konnte nur noch besser werden. 24 Juni; 2. Tour: Preblauer - Prebl - Schulterkogel - Schwammerl suchen - wieder runter (600hm auf gut 6km) Diesesmal alleinfahrend. Zum Beschreiben gibt es nicht viel, was die Auffahrt betrifft. Gestartet bin ich bei Preblauer, weil ich mir diese schleichende, sich in Kurven verschleppende Steigung bis dorthin ersparen wollte. Dann rauf bis dorthin wo ich wollte, das Bike im Wald geparkt, den Rest zu Fuß, Rückkehr nach 90 Minuten und der Erkenntnis, daß es zu früh im Jahr war (das Schwammerlgulasch an diesem Tag war trotzdem gut) 30 Juni; 3. Tour: Seiersberg - Murradweg - Stift Rein - Kogelleitengraben - Pleschwirt - Stiwoll - Steinberg - Seiersberg (68km - 800hm) Außendienst. Es ist schön wenn die eigene Arbeitswoche am Freitag zu Mittag endet und andere (chef) dennoch am Samstag noch weiterschuften müssen. Um mich zu vergewissern ob dem nun wirklich so ist, folgte ich oben genannter Route. Und wirklich, er arbeitete nicht (Vermesser) stand nur rum und verfolgte die Reflektion des Spiegels. Ich habe an diesem Tag weit härter gearbeitet, konnte dies aber nicht in Form von Überstunden deklarieren. 7. Juli; 4. Tour: Seiersberg - Buschenschank Lazarus - Marhof - Rosenkogel - Stainzer Warte - St. Stefan - Seiersberg (85km - 1800hm) Sicherlich das anstrengenste, aber auch schönste was ich bis jetzt gefahren bin. Man könnte ja den kürzesten Weg wählen, nein gleich in der Früh rein in den Wald, keinen Riegel, keinen Graben auslassen. Bevor ich alles bis ins kleinste Detail beschreibe, ich werde eine AMap.ovl-Datei erstellen. Bergauf bin ich ab Lieboch alles auf Asphalt gefahren. Höhenmeter sind Höhenmeter (statistisch) Die Aussicht beim Buschenschank Lazarus (nicht zu empfehlen, die Schwiegermutter einer meiner Schwestern arbeitet dort) war traumhaft, wie sie bei guter Fernsicht ohnedies ist und das Rasten, denn bergab Richtung Marhof mit teilweise knapp 70zig Sachen bleibt auch nicht viel Zeit zum Entspannen. Und wenn man dann unten ist auf 400m und weiß daß man wieder knapp 1400 Meter rauf muss. Ich glaube unterwegs habe ich dreimal gestoppt, und der Wille war stärker als das Fleisch (das merkte ich ungefähr 5km bevor ich wieder zu Hause war). Es war eine Schinderei und ganz am Schluß im Wald, wo nicht nur Kraft sondern auch technische Fähigkeiten gefragt waren, strich ich die Segel. Den Gipfel habe ich trotzdem bezwungen, auf wenn er bei richtiger Kameraeinstellung nicht ganz so imposant, wie der des Reinisch, wirkt. Ach ja, ich bin froh zuerst bergauf fast stehend diese Schnur gesehen zu haben, bergab? Und es waren zwei dieser! Runter hat es dann sehr viel Freude gemacht. Der Weg den ich genommen habe, hat sicher einen Namen. Und bei Streckenkenntnis steigt die Spaßkurve extrem. Einen Abstecher zur Stainzer-Warte konnte ich mir auch nicht verwehren, auch wenn die Knie beim runtergehen schlotterden. Alles in allem eine geile Tour, bis auf den legendären Tobelbader Berg bei Kilometer 80. dazwischen einige 30km Runden im Südwesten von Graz: Florianiberg - Orthacker - Riederhof - Attendorberg - Schadendorfberg - Dobl usw.
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